Allez les boules!

Spielplan, Live-Ergebnisse und Tabelle für euer Turnier.

Boule kurz erklärt

1. Startteam auslosen

Zu Beginn wird per Münzwurf oder Los entschieden, welches Team startet. Dieses Team zeichnet oder legt den Abwurfkreis und wirft die kleine Zielkugel aus.

2. Erste Kugel

Das Team, das die Zielkugel geworfen hat, spielt auch die erste Metallkugel. Alle Kugeln werden aus dem Kreis und mit einer Unterhandbewegung von unten geworfen.

3. Wer ist danach dran?

Danach wirft immer das Team, dessen beste Kugel weiter von der Zielkugel entfernt liegt. Es spielt so lange, bis eine eigene Kugel näher liegt oder das Team keine Kugeln mehr hat.

4. Punkte zählen

Sind alle Kugeln gespielt, erhält nur das näher liegende Team Punkte: einen für jede Kugel, die näher liegt als die beste gegnerische Kugel.

5. Nächste Aufnahme

Das Team, das gerade Punkte erzielt hat, wirft in der nächsten Aufnahme die Zielkugel und anschließend wieder die erste Metallkugel.

6. Spiel beenden

Nach der vollständigen Aufnahme endet das Spiel, sobald das festgelegte Punktziel erreicht oder überschritten ist – oder nach Ablauf der Spielzeit.

So funktioniert das Turnier

Teams und Runden

Gespielt wird in festen Teams mit zwei oder drei Personen. Jedes Team absolviert die für das Turnier festgelegte Anzahl an Runden.

Auslosung und Pausen

Die Begegnungen werden möglichst bunt gemischt und kein Gegner doppelt zugelost. Bei einer ungeraden Teamzahl hat pro Runde ein Team Pause.

Spiele selbst starten

Wählt zuerst euer Team aus. Sobald beide Teams frei sind, könnt ihr das nächste eigene Spiel starten. Dann beginnt nur für diese Partie der individuelle Timer.

Stand nach jeder Aufnahme

Nach einer Aufnahme kann der Zwischenstand gespeichert werden. Der Timer läuft weiter, bis das Spiel mit dem Endstand ausdrücklich beendet wird.

Fließender Wechsel

Ihr müsst nicht warten, bis alle anderen fertig sind. Sind beide Teams bereit, kann bereits das Spiel der nächsten Runde beginnen.

Gesamttabelle

Gewertet wird zuerst nach Tabellenpunkten, danach nach Kugeldifferenz und anschließend nach insgesamt erzielten Kugelpunkten.

Tipps & Wurfarten

Die einfachste Entscheidung lautet: Ist vor der Zielkugel genug freier Boden, wird gelegt. Versperrt eine gegnerische Kugel den Weg oder liegt sie sehr gut, kann Schießen sinnvoller sein.

Flach legen – rollen lassen

Die Kugel landet früh und rollt den größten Teil der Strecke. Das ist auf glattem, berechenbarem Boden oft die einfachste Variante. Auf steinigem oder unebenem Boden kann sie stark verspringen.

Halbhoch legen

Die Kugel fliegt ungefähr über die halbe Strecke und rollt danach weiter. Das ist ein guter Allround-Wurf, wenn der Boden vor euch unruhig ist oder andere Kugeln den direkten Rollweg stören.

Hoch legen

Die Kugel wird in einem hohen Bogen geworfen, landet nahe an der Zielkugel und rollt wenig. Hilfreich bei Hindernissen oder sehr unebenem Boden – benötigt aber etwas mehr Gefühl.

Eine Kugel leicht verdrängen

Zielt beim kräftigen Legen knapp vor die betreffende Kugel. Die eigene Kugel trifft nach dem Bodenkontakt mit weniger Energie und kann die andere etwas verschieben, ohne weit wegzuspringen.

Eine Kugel wegschießen

Beim direkten Schuss zielt ihr auf die gegnerische Kugel und versucht, sie möglichst ohne vorherigen Bodenkontakt zu treffen. Ruhiger Stand, gerader Armschwung und ein klarer Zielpunkt sind wichtiger als rohe Kraft.

Treffen und liegen bleiben

Ersetzt die eigene Kugel die weggeschossene nahezu an derselben Stelle, nennt man das einen „Carreau“. Das ist ideal, aber anspruchsvoll – für Anfänger zählt zuerst der sichere Treffer.

Grundtechnik: Beide Füße bleiben im Abwurfkreis. Die Kugel locker von unten werfen, den Handrücken beim Loslassen eher nach oben führen und den Arm ruhig zum Ziel ausschwingen lassen. Erst den Boden lesen, dann den Landepunkt wählen – nicht nur auf die Zielkugel schauen.